
Am Hamburger Steindamm engagiert sich die Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM) für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen – dort, wo migrantische Gewerbebetriebe den Alltag prägen.

Einwegprodukte verursachen in der Gesundheitsversorgung enorme Abfallmengen – darunter Millionen unsterile Einweghandschuhe aus Nitril oder PVC. Häufig werden sie dort eingesetzt, wo kein Infektionsrisiko besteht.

Das POLYPROBLEM Camp findet am 30.09.2025 in Frankfurt a. M. zum Thema „Neue Narrative für die Kunststoffwende“ statt – kostenlos für alle, die sich mit Plastikvermeidung, Mehrweg oder Recycling beschäftigen.

Mit den Ursachen und der Wirkung des so genannten Intention-Behavior-Gaps beschäftigt sich der siebte POLYPROBLEM-Report „DIE KLUFT IM KOPF – Plastikmüll schwimmt zwischen Werten und Wirklichkeit“

POLY:Solution Lunch: PLASTIC TREATY FUTURES – Was im globalen Plastikabkommen wirklich stehen sollte
Die Verhandlungen für das globale Plastikabkommen sind in vollem Gange! Welche Auswirkungen haben die Entscheidungen der Verhandlerinnen und Verhandler auf das globale Plastikmüllaufkommen? Systemiq hat unterschiedliche Szenarien modelliert. Yoni Shiran, Plastics Lead bei Systemiq, hat die Ergebnisse des Modells vorgestellt und von den Verhandlungen berichtet.

Mit zahlreichen Experteninterviews geht der sechste POLYPROBLEM-Report intensiv der Frage auf den Grund, wie stark digitale Innovationen zum Kampf gegen den Plastikmüll beitragen. Der Befund: Es gibt noch viel zu tun.

Vom blutjungen Startup bis zum internationalen Großkonzern. Von der Umwelt-NGO bis zum Bundesministerium. Die ganze Bandbreite der Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu einem Tag des gemeinsamen Nachdenkens, Tüftelns, Austauschs und Teilens von Ideen zusammenzubringen – das ist das Ziel des POLYPROBLEM-Stakeholder-Dialogs. Der Plan ging auch bei der dritten Auflage 2023 auf.

Einzelhändler nehmen Plastikverpackungen zurück, Hersteller holen ihre eigenen Produkte wieder ab: Take-Back-Modelle sind vielfältig. Von einem solchen europaweiten Programm des internationalen Recyclingunternehmens MBA Polymers in Kooperation mit einem großen Kosmetikhersteller berichtet uns im zweiten POLY:Solution Lunch der Deutschlandchef des Unternehmens, Felix Weber.

Der CO2-Zertifikatehandel gilt als mächtigstes wirtschaftliches Instrument zur Verringerung von Treibhausgas-Emissionen. Lässt sich das Prinzip auf die Kunststoffproduktion übertragen? Dazu diskutierte POLYPROBLEM mit Ansgar Schonlau von der Maag GmbH und Dr. Dirk Textor vom bvse-Fachverband Kunststoffrecycling beim ersten POLY:Solution Lunch.

Plastic Credits stehen bei Unternehmen und Privatpersonen hoch im Kurs, wenn es darum geht, den eigenen Plastik-Fußabdruck zu kompensieren. Doch wie ehrlich ist das Versprechen um die vermeintliche Plastik-Neutralität wirklich und welchen Beitrag können Plastik-Kompensationsmodelle tatsächlich zur Bekämpfung der Plastikkrise leisten?

Ausgleichsmaßnahmen spielen bei der Bekämpfung der globalen Plastikmüllkrise noch eine untergeordnete Rolle. Das liegt vor allem an einem intransparenten Markt und einer unzureichenden Standardisierung.

Wenn nahezu alles mit allem zusammenhängt, was den Planeten bedroht, dann kann die Antwort nur ein Systemwandel sein – die schwierigste und komplexteste aller denkbaren Aufgaben. In einer solchen Situation sind Szenarien unverzichtbar. Die Frage „Was passiert, wenn…“ war deshalb Leitfrage unseres POLYPROBLEM Stakeholder-Dialogs 2022.

Verbote von Einweg-Plastikartikeln führen sowohl zu einem spürbaren Rückgang der Vermüllung als auch zu einer intensiveren Diskussion über nachhaltigen Konsum. Die Gesamtmenge an Kunststoffabfällen lässt sich so aber nicht signifikant verringern.

Eigentlich klingt es ganz einfach: Wer eine Verpackung in Umlauf bringt, ist auch dafür verantwortlich, was nach ihrem Gebrauch damit geschieht. Nichts anderes verbirgt sich hinter dem Begriff ERWEITERTE PRODUZENTENVERANTWORTUNG (EPR). In Deutschland und weiten Teilen Europas ist sie weitgehend umgesetzt: Unternehmen, die Verpackungen in den Verkehr bringen, zahlen eine Abgabe und finanzieren damit die notwendige Infrastruktur zum Sammeln und Verwerten von Verpackungen.

Für eine funktionierende, zirkuläre Abfallwirtschaft gibt es keine Blaupause. Lösungen aus den Industrieländern lassen sich nicht eins zu eins in Schwellen- und Entwicklungsländer exportieren. Vielmehr sind Kooperationen auf Augenhöhe zwischen Kommunen, Abfallsammlern und der lokalen Recyclingindustrie unter den jeweiligen Gegebenheiten sorgfältig zu entwickeln. Was dabei zu beachten ist, berichtet Dorothea Wiplinger, Nachhaltigkeitsmanagerin bei der Borealis AG und Initiatorin von Project STOP im Online-Seminar.