• Zwei Tage lang lädt das Innovationsprogramm Circular Future Stakholder übergreifend zu digitalen Dialogen, lokalen Hubs sowie Lernlaboren, Marktplätzen und Vernetzungsangeboten rund um die zirkuläre Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft im deutschsprachigen Raum ein.

  • Alle sind sich einig: Gebrauchter Kunststoff muss viel konsequenter im Kreislauf geführt werden. Trotzdem liegt der Anteil von Rezyklaten an der weltweiten Kunststoffverarbeitung bei unter 10 Prozent. Selbstverpflichtungen einzelner Industrien scheinen nicht die Lösung zu sein.

  • Knapp 400 Millionen Tonnen Kunststoff werden derzeit pro Jahr weltweit produziert. Doch nicht einmal zehn Prozent davon bestehen aus wiederverwertetem Material. Das hat mehrere Gründe. Einer davon ist ein intransparenter und ineffizient organisierter Markt für Rezyklate. Das Hambuger Startup CIRPLUS möchte das ändern - mit einem globalen, digitalen Marktplatz für wiederverwerteten Kunststoff.

    Im POLYPROBLEM Online Workshop analysiert CIRPLUS-Gründer Christian Schiller die Probleme des stockenden Zusammenspiels von Angebot und Nachfrage und stellt seinen Lösungsansatz vor.

  • Der Markt für Recyklate ist kaputt – so fasst der POLYPROBLEM-Report die Lage beim Thema Plastik-Wiederverwertung zusammen. Der Report analysiert, woran der Kunststoff-Kreislauf aktuell scheitert und liefert Lösungsansätze um dem entgegenzuwirken.

  • Die Zeit für Experimente läuft ab. Wenn es nicht rasch gelingt, im globalen Süden eine systematische und belastbare Abfallwirtschaft zu etablieren, stehen viele andere Bemühungen um eine Verringerung des Eintrags von Kunststoffabfällen in die Umwelt auf verlorenem Posten. Dies zeigt nicht nur unser jüngster Report „Der Abfall der Anderen“, sondern auch die Diskussion aus vergangenen Online Seminaren.

  • Eigentlich klingt es ganz einfach: Wer eine Verpackung in Umlauf bringt, ist auch dafür verantwortlich, was nach ihrem Gebrauch damit geschieht. Nichts anderes verbirgt sich hinter dem Begriff ERWEITERTE PRODUZENTENVERANTWORTUNG (EPR). In Deutschland und weiten Teilen Europas ist sie weitgehend umgesetzt. Aber ausgerechnet an den kritischen Plastik-Hotspots im globalen Süden steckt die Erweiterte Produzentenverantwortung überwiegend noch in den Anfängen. Eine wesentliche Ursache für das Plastikmüll-Problem.

  • Zu oft reden Experten aus dem globalen Norden über den Plastikabfall im globalen Süden. Wir wollten aus erster Hand wissen, was die lokalen NGOs beschäftigt und haben deshalb die Gründerin von Environment360 aus Ghana zum Online Seminar geladen. Die Aufzeichnung mit Cordie Aziz ist online verfügbar.

  • Für eine funktionierende, zirkuläre Abfallwirtschaft gibt es keine Blaupause. Lösungen aus den Industrieländern lassen sich nicht eins zu eins in Schwellen- und Entwicklungsländer exportieren. Vielmehr sind Kooperationen auf Augenhöhe zwischen Kommunen, Abfallsammlern und der lokalen Recyclingindustrie unter den jeweiligen Gegebenheiten sorgfältig zu entwickeln. Was dabei zu beachten ist, berichtet Dorothea Wiplinger, Nachhaltigkeitsmanagerin bei der Borealis AG und Initiatorin von Project STOP im Online-Seminar.

  • Mehr als die Hälfte des Plastikmülls in den Ozeanen gelangt aus fünf asiatischen Ländern dorthin - obwohl sie pro Kopf ein Vielfaches weniger Kunststoff verbrauchen als die Industrienationen. Das liegt an unzureichenden Abfallsystemen.

  • Die Kräfte bündeln. Gemeinsam Lösungen entwickeln, anstatt immer neue Einzelprojekte in die Welt zu setzen: Wie Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bei der Lösung des Problems der fortschreitenden Umweltbelastung durch Kunststoffabfälle besser miteinander kooperieren können, war Thema des 1. POLYPROBLEM-Stakeholderdialogs am 27. März 2019 in Berlin.

  • Trotz der Aufmerksamkeit für die fortschreitende Umweltbelastung durch Plastikabfälle ist eine globale Agenda zur Lösung des Problems nicht in Sicht. Das ist der kritische Befund des ersten POLYPROBLEM-Reports.