FÖRDERUNG

Was wir fördern
Die Röchling Stiftung fördert zivilgesellschaftliche Organisationen und gelegentlich auch wissenschaftliche Forschungsprojekte, die sich für den Wandel von einem linearen zu einem zirkulären Leben und Wirtschaften einsetzen – mit einem besonderen Fokus auf die Vermeidung von Kunststoffabfällen in der Umwelt.
Aktuell gibt es kein festgelegtes Förderprogramm. Stattdessen prüfen wir eingehende Kooperationsvorschläge fortlaufend. Unser Fokus liegt auf Vorhaben, die:
- zur Vermeidung von Kunststoffabfällen in der Umwelt beitragen,
- zirkuläres Denken und Handeln stärken,
- neue Allianzen schaffen oder bestehende Netzwerke ausbauen,
- Wissen, Methoden oder gute Praxis zugänglich machen,
- Impulse für gesellschaftlichen Wandel setzen.
Was uns dabei wichtig ist
Systeme statt Symptome
Eure Lösung trägt zu einem nachhaltigen Wandel bei? Ihr verändert etwas in Menschen, Organisationen, Unternehmen und Institutionen? Perfekt! Wir suchen Lösungen, die Ursachen in den Blick nehmen, anstatt ausschließlich Symptome zu lindern.
Skalieren statt erfinden
Euer Lösungsansatz sollte bereits entwickelt und zumindest in einem kleineren Maßstab erprobt sein. Damit wollt ihr jetzt auf das nächste Level? Ihr möchtet Eure Wirkung verstärken oder Eure Lösung vergrößern und systematisch verbreiten? Wunderbar! Das finden wir besonders spannend.
Gemeinsam wirken
Wir glauben nicht, dass sich komplexe Probleme im Alleingang lösen lassen. Deshalb unterstützen wir ausschließlich Projekte und Programme, die in starken Kooperationen gemeinschaftlich gestaltet und durchgeführt werden. Noch besser ist es, wenn Partner aus unterschiedlichen Sektoren, also Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Unternehmen zusammenwirken.
Gemeinsam wachsen
Projekte kommen und gehen, die Probleme bleiben. Wir möchten deshalb gezielt in Vorhaben investieren, die nachhaltige Strukturen schaffen und etablieren. In Lösungen, die bleiben und idealerweise das Potenzial haben, zu wachsen. Deshalb fördern wir in vielen Fällen nicht nur Projektkosten, sondern auch einen Anteil an der Organisationsentwicklung. Einzelne bzw. temporäre Events, Wettbewerbe, Ausstellungen etc. entsprechen dagegen weniger unserer Förderlogik.

Wie wir zusammenkommen
Dialog statt Antragslyrik
Im ersten Schritt wünschen wir uns nur eine kurze Skizze Eures Vorhabens. Alles weitere besprechen wir dann. Formale Vorgaben machen wir bewusst nicht. Schickt uns ein Pitch Deck, einen Text oder ein Video – was für Euch am besten passt. Beschreibt darin, welches Problem Ihr angeht, was Ihr vorhabt, mit wem Ihr dabei zusammenarbeitet, welche Wirkung Ihr konkret erzielen möchtet, wie lange das dauert und was es kostet.
Wir antworten immer und meistens auch schnell. Sofern Euer Vorschlag nicht meilenweit an unserem inhaltlichen Fokus auf Circular Society und Plastikmüllvermeidung vorbei zielt, erhaltet Ihr ein qualifiziertes Feedback.
Sollten wir die Chancen auf eine Förderung grundsätzlich positiv einschätzen, erhaltet Ihr von uns eine Antragsberatung im direkten, persönlichen Austausch. Sprich: Den förmlichen Förderantrag entwickeln wir gemeinsam.
Die Entscheidung liegt dann schließlich bei unserem Kuratorium, das viermal im Jahr tagt.
Sprecht uns an
Ihr seid nicht an bestimmte Termine oder Formalitäten gebunden, wenn Ihr an einer Zusammenarbeit interessiert seid. Wir sind immer neugierig auf interessante Lösungsansätze und Vorschläge.
Bitte schreibt uns für die erste Kontaktaufnahme eine E-Mail an
